East African Safari Rally 2003

Etappe 2 (Donnerstag 11. Dezember, Photos)

BELGIER FÜHREN IN DER KLASSICHEN SAFARI RALLYE

Das belgische Team Gerard Marcy und Dan Erculisse führen in der East African Safari Rally. Am Ende des zweiten Tages hält das Team mit dem Ford Escort einen Vorsprung von 10 Minuten und 30 Sekunden vor dem Kenianer Rob Collinge. Der Brite Iain Freestone behält den dritten Platz.

Die Etappe war hart für das Feld der Klassischen Autos denn nur 44 schafften es zu dem Übernachtungspunkt „Mount Kenya Safari Club“. Heute mussten die Teilnehmer drei weitere Wertungsprüfungen mit insgeamt 220,95 Kilometern bestehen. Die Strecke führte über die Kajiado Plains mit zwei Prüfungen von 76,60 und 117,27 Kilometern länge und endete im luxuriösen Mount Kenya Safari Club, am Fuße des Mount Kenia.

Gerard Marcy und Dan Erculisse starteten den Tag mit Position zwei, nur fünf Minuten hinter dem führenden Rob Collinge. Ihre Zeiten waren die drittschnellste auf den ersten zwei Prüfungen und sie erreichten Bestzeit auf der dritten und letzten Prüfung des Tages mit einem eindrucksvollen Vorsprung von 1 Minute und 58 Sekunden.

Der zuvor führende Rob Collinge und Beifahrer Anton Levitan vielen auf den zweiten Platz zurück. Mit Ihrem Datsun 240Z verloren sie am Morgen 22 Minuten. “Wir hatten Probleme mit der Benzinzufuhr,” sagte Rob. “Wir müssen morgen hart arbeiten um den Zeitverlust wieder gutzumachen.”

Auf dem dritten Platz liegt weiterhin der Brite Iain Freestone und sein Beifahrer Rod Maclean. “Wir bräuchten mehr Kraft; wir haben nur 1670cc und das ist nicht geeignet fuer lange, schnelle Prüfungen wo mann die ganze Zeit Vollgas fährt.”

Michele Mouton war zurück hinter dem Lenkrad Ihres Ford Escort nachdem sie gestern Probleme mit der Radaufhängung hatte. “Es war genau wie die ‘echte’ Safari, mit genauso harten und großartigen Wertungsprüfungen. Ich finde es herrlich und wir haben nebenbei viele wilde Tiere gesehen.”

Die Etappe 3 führt morgen in das wohl härteste Gelände. Die Werungsprüfung von Maturo nach Loruk hat 176,37 Kilometer und führt in das Tal Kerio Valley, das wird durchquert und auf der anderen Seite geht es wieder den Berg hoch.

Fahrerstimmen

5. Alastair Cavenagh/Carl Tundo – EAK/EAK
Ford Escort

“Es war gut in CS5 die Bestzeit zu setzen aber dann haben wir eine Strafe von 10 Minuten bekommen für Probelme mit dem Service und dem Tripmaster. In CS6 saßen wir dann für 40 Kilometer in der Staubfahne des vorausfahrenden Fahrzeugs bevor wir es überholen konnten.”

7. Ray Bellm/Pasquale Lanzante – GB/I
Ford Escort

“Wir hatten den ganzen Tag einen losen hinteren Stossdämpfer und wieder ein Kupplungsproblem wie gestern. Wir werden diese aber hoffentlich heute Abend gelöst kriegen...”

8. John Lloyd/Paul Amandini – GB/GB
Ford Escort

“Wir hatten einen Dreher und trafen einen grossen Stein und verbogen Teile der Aufhängung. Das kostete ein paar Minuten.”

12. Josef Pointinger/Wolfgang Nolscher – A/A
Ford Escort

“Kein schlechter Tag aber uns scheinen ein paar Extra-Pferdestärken zu fehlen! Wir hatten aber Gestern Abend Glück. Beim Service merkten wir, dass die Schrauben der Motoraufhängung lose waren. Gut das wir das noch gemerkt haben!”

22. Bo Axelsson/Eugen Damstedt – S/FIN
Volvo 142/S

“Die Kupplung ging bei der Fahrt durch Nairobi kaputt und es war sehr schwer durch die Stadt zu kommen und die 160 Kilometer zum Übernachtungsstopp zurückzulegen. Heute waren die Prüfungen viel härter als gestern; aber wir sind glücklich. Es gibt heute Abend viel Arbeit, aber die Show geht weiter.”

Basiert auf Text der Rallye-Leitung

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