East African Safari Rally 2003

Etappe 5 (Sonntag 14. Dezember, Photos)

KARTEN BEI EAST AFRICAN SAFARI RALLYE NEU GEMISCHT

Auch wenn sich die Positionen eins und zwei bei der East African Safari Rallye nicht verändert haben, so ist wie bei einer Afrika Rallye üblich dennoch viel Bewegung im Feld. Der Kenianer Rob Collinge führt mit seinem Datsun 240Z und der Abstand zu dem zweiten, den Franzosen Frederic Dor hat sich auf 23 Minuten und 57 Sekunden verringert. In dem Feld danach gab es aber größere Veränderungen, der Brite Ray Bellm viel vom dritten auf den zehnten Platz zurück und de Brite Richard Martin-Hurst vom fünften auf den vierzehnten.

Die fünfte Etappe der „Kenya Airways East African Safari Rally” started um sechs Uhr morgens in Kampala, Uganda und führte die Teilnehmer wieder zurück nach Kenia. Die erste Wertungsprüfung von Mukono nach Lugazi war 33 km lang und war eine Herausforderung an die Fahrer, da die Fahrstrecke der aufgehenden Sonne entgegen verlief. Zurück in Kenia gab es eine zweite Wertungsprüfung von 57,8 km Länge von Changoi nach Ndaraweta. Der Übernachtungsstop und die eintägige Ruhepause der Rallye ist im bekannten Masai Mara Park. Der Ruhetag wird für die meisten Teilnehmer lediglich bedeuten, dass Servicearbeiten zur Abwechslung auch einmal am Tage durchgeführt werden können, bevor es am Dienstag morgen wieder weiter geht.

In der ersten Wertungsprüfung legte Rob Collinge wiedereinmal die Bestzeit vor, in der zweiten war allerdings Frederic Dor besser. „Die erste Prüfung war voll mit großen Schlammlöchern, es war nass und nebelig,“ kommentierte Collinge. „Es war rau, rutschig und die aufgehende Sonne verhinderte die Sicht.“

Auf dem dritten Platz liegt nun der Stuart Rolt, der wie Frederic Dor einen Porsche 911 fährt. Der Brite hatte in den Wertungsprüfungen die viert- und drittbeste Zeit hingelegt. „Wir hatten einen tollen Tag. Annehmbar schnell in der ersten Prüfung obwohl sie wohl die schwerste Wertungsprüfung meines Lebens war! Die Kombination aus tiefstehender Sonne und der Streckebedingungen machten es einem unheimlich schwer.“ Außerdem gab er zu „In der zweiten Prüfung gab es keine Schwierigkeiten, aber da waren schnellere hinter uns und wir mussten einfach sicherstellen, dass die nicht vorbeikamen.“

Das beste deutsche Team, Wolfgang Pfeiffer und Peter Knöbel aus Verl verbesserten sich mit ihrem wieder getrockneten Porsche 911 vom zehnten auf den sechsten Platz. Die beiden hatten am Tag zuvor ein unfreiwilliges Bad nehmen müssen, nachdem Ihr Porsche bei einer tiefen Wasserdurchfahrt anfing zu schwimmen.

Bellm, der zuvor auf Platz drei lag, hatte einen schlechten start in den Tag. Er und sein italienischer Beifahrer Pasquale Lanzante verloren in der Prüfung CS14 über eine Stunde durch Probleme an einer Radaufhängung und vielen zurück auf Platz 10.

Richard Martin-Hurst war ein weiteres Opfer. Der Rover V8 des Briten hatte ernste Probleme mit der Differentialsperre. Sein Beifahrer Tony Devantier aus Neu Seeland konnte den Schaden zwar notdürftig reparieren, aber in der Gesamtwertung vielen die beiden zurück auf Platz 14.

Der Veranstaltungsdirektor der East African Safari Rally Mike Kirkland sagte am Ende der Etappe die in etwa den Halbstand der Rallye markiert: „Ich bin erfreut wie alles verläuft. Jeder bekommt einen eigenen Eindruck unseres wundervollen Landes und alle haben die Vielseitigkeit der Wertungsprüfungen und der Übernachtungsplätze genossen.“

Eric Cecil, der die East African Safari Rally in 1953 ins Leben ruf kam zu dem Übernachtungsstopp im bekannten Masai Mara und genieste die Atmosphäre. “Die Veranstaltung ist ein Erinnerungsgenerator; eine vorrausschauende Reflektion der Vergangenheit,” sagte er.

Fahrerstimmen

2. Bruce Field/Jan Thoenes – EAK/EAK
Porsche 911

 “Die erste Prüfung war ganz gut für uns, obwohl es ein paar gemeine Stellen gab! Und ich weiß das das Getriebe eine zweiten Gang hat – der ist manchmal nur so schwer zu finden!“

3. Michele Mouton/Ana Goni – F/YV
Ford Escort

 “Durch die erste Prüfung kamen wir ohne dass der Tripmaster funktionierte, aber das macht alles nichts. Wir sind hier weil wir An mich gefragt hatte ob ich Lust dazu hätte und ich Liebe dieses Land; Der Wettbewerb ist nicht das Wichtige, dabei zu sein ist es!“

8. John Lloyd/Paul Amandini – GB/GB
Ford Escort

 “Die erste Prüfung war viel rauer als ich erwartete; nach den herrlichen gestern, diese war nicht so gut für uns.”

9. Wolfgang Pfeiffer/Peter Knoebel – D/D
Porsche 911

 “Das Auto lief gut heute Morgen, überhaupt keine Schwierigkeiten, aber die Prüfung war wirklich hart und mit der aufgehenden Sonne hat man wirklich nichts sehen können.“

19. Henri Guyonnet-Duperat/Claude Valion – F/F
Porsche 911

“Leider brach uns die hintere Aufhängung beim Lauf nach Masai Mara.“

21. Brian Barton/Chris Fryer – EAK/EAK
Peugeot 504

 “Das Auto und die Besatzung verfallen mit der gleichen Rate! Wir hatten einige Schwierigkeiten während der Veranstaltung, aber heute war es gar nicht so schlecht. Wir hatten schon gebrochene Stoßdämpfer und haben im Prinzip keine Aufhängun mehr hinten links und vorne links keine Dämpfung mehr.“

33. Roddy Sachs/Geoff Bell – D/GB
Alfa Romeo 2000

 “Wir sind wieder im Rennen nach unseren Motorproblemen und obwolhwir effektiv zwei Tage zurüeckliegen werdenwir den Rest der Veranstaltung geniessen.”

38. Marzio Kravos/Renzo Bernardi – EAK/EAK
Mercedes 200

 “Uns viel das Differential auf dem Straßenabschnitt nach Masai Mara heraus.”

42. Steve Pickering/David Lea – ZA/ZA
Porsche 911-6

 “Kenia hat einige der schlimmsten Staßen die ich auf fünf Kontinenten in 23 Ländern gesehen habe. Wir haben alle unsere Stossdämpfer am ersten Tag vernichtet und seit dem dritten Tag fahren wir ohne Dämpfung!”

Basiert auf Text der Rallye-Leitung

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