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Am vorletzten Tag der East African Safari Rally
konzentrieren sich deren Teilnehmer darauf Ihre Fahrzeuge etwas zu schonen
und ins Ziel zu kommen. Wer so weit gekommen ist riskiert jetzt nicht mehr
viel. Damit tut sich auch wenig in der Liste der Führenden. Die Kenianer Rob
Collinge und Anton Levitan sind mit ihrem Datsun 240Z weiter auf Platz. Der
Franzose Frederic Dor und der Brite Stuart Rolt liegen auf den Plätzen zwei
und drei, beide auf Porsche 911.
Tansania war Gastgeber des heutigen neunten Rallye Tages und bot drei Wertungsprüfungen mit insgesamt 252,18 Kilometern. Die Strecke führte von Arusha ostwärts entlang des Randes des Mkomazi Großwild Parks und dann südwärts in die Usambara Berge. Die dortige Wertungsprüfung hat einen Killer-Ruf, denn bei früheren Veranstaltungen hat es dort viele Ausfälle gegeben. So wurde beispielsweise das Feld 1963 auf ganze sieben Teilnehmer dezimiert, die dann als die „Glorreichen Sieben“ ins Ziel gingen. Das Ziel der Wertungsprüfung lag am Ort Korogwe und war überfüllt mit enthusiastischen Zuschauern der Bondaei, Misikwa und Samba Stämme die die Teilnehmer lautstark anfeuerten. Trotz aller Zurückhaltung lagen die Kenianer Rob Collinge und Anton Levitan mit ihrem Datsun 240Z wiedereinmal die Bestzeiten in den ersten beiden Prüfungen des Tages vor und bauten damit ihren Vorsprung auf beachtliche 45 Minuten und 45 Sekunden aus. "Die Eröffnungsprüfung war sehr schön und eine etwas schwierige Abzweigung war letztlich kein echtes Problem;“ kommentierte Rob. "Die Usambara Berge waren herrlich. Der Rest zum Ziel wird nun hoffentlich nur eine Spazierfahrt ohne Schwierigkeiten." Die Franzosen Fredric Dor und Didier Breton hielten mit ihrem Porsche 911 weitestgehend mit und verteidigten Position zwei. Allerdings kämpfen die beiden mit den Problemen die ein geschwächtes Fahrwerk mit sich führt. "Wir haben nur noch die Standard-Stoßdämpfer, aber die sind OK wenn die Strecke nicht zu rau ist," sagte Frederic. "Die Stecke in den Usambara Bergen war großartig; es wäre toll die mit einem ordentlichen Fahrwerk zu fahren! Wir haben noch genau einen Satz Stoßdämpfer für den morgigen, letzten Tag." Die Briten Struart Rolt und Richard Tuthill hatten einen problemlosen Lauf und machten keine besonderen Anstrengungen die beiden Führenden einzuholen und bleiben auf Platz drei. Auch hier gilt es nun in erster Linie das Ziel in Mombassa zu erreichen. "Mir war klar das wir in der ersten Prüfung Zeit verloren, aber das ist OK,“ sagte Stuart. "Richard bremst mich und das ist der richtige Weg. Die zweite Prüfung war klassisch, einfach großartig und die haben wir ausführlich genossen. Die dritte war besonders herausfordernd mit vielen tiefen Abgründen, erschreckendes Safari Zeugs eben! Es war harte Arbeit für einen alten Mann wie mich!“ Platz vier wird gehalten durch die Briten Andrew Barnes und David Lewis in einem Ford Escort, mit der lokalen Porsche Mannschaft Bruce Field und Jan Thoenes in Verfolgung auf Platz fünf. Das beste deutsche Team ist Wolfgang Pfeiffer und Peter Knöbel mit einem Porsche 911 weiterhin auf Platz neun. Wie die anderen Porsche Teams haben die beiden das Problem keine Rallye-Stoßdämpfer mehr zu haben. Pfeiffer sagte, dass sich der erste Stoßdämpfer bereits nach 10 Kilometern Wertungsprüfung verabschiedete. Der letzte Tag der “2003 Kenya Airways East African Safari Rally” führt die Teilnehmer am Freitag von Tanga in Tanzania zurück nach Kenya und an der Küste des Indischen Ozeans zum Ziel „Diani Beach“ bei Mombasa. Dabei gibt es noch drei Wertungsprüfungen mit insgesamt 119 Kilometern zu bestehen. |
Fahrerstimmen2. Bruce Field/Jan Thoenes - EAK/EAK
3. Michele Mouton / Ana Goni - F/YV
6. Iain Freestone / Rod Maclean - GB/GB
7. Ray Bellm/Pasquale Lanzante - GB/I
9. Wolfgang Pfeiffer/ Peter Knoebel - D/D
12. Josef Pointinger / Wolfgang Nolscher - A/A
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Basiert auf Text der Rallye-Leitung
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